Deutscher Verband für Landschaftspflege - DVL e.V.
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Feldlerche

Alauda arvensis

Feldlerche. Bildquelle: Pixabay

Feldlerche. Bildquelle: Pixabay

Die Art

Die Feldlerche ist in der Grundfarbe beige bis rötlichbraun. Vom Kopf bis zu den Schwanzfedern sind die Feldlerchen mit feinen Linien gestreift, so dass diese gesprenkelt wirken. Der Bauch ist jedoch einfarbig und meist hellbeige.

Lebensraum:
Acker
Größe:
Bis 18 cm
Besondere Merkmale:

Die Feldlerche ist ein sehr singfreudiger Vogel, den man dabei auch gut beobachten kann. Während dem spiralförmigen Steigflug aber auch beim anschließenden Sinkflug kann man seinem auffälligen Gesang lauschen.

Ökologie:

Feldlerchen sind Bodenbrüter, die offene Landschaften brauchen. Zum einen, weil sie in der Brutphase im Frühjahr in lichterem Aufwuchs besser auffliegen und landen können. Zum anderen trocknen bei feuchter Witterung die Küken schneller wieder ab, wenn es wieder trocken ist. Als Nahrung benötigen die Feldlerchen meist Insekten und Kleintiere aber auch Pflanzenteile wie Samen oder Keimlinge.

Schutzstatus:
gefährdet, Rote Liste Bayern und Deutschland 3

Feldlerche – Jubelchor unter weißblauem Himmel

Um die Situation der Feldlerche zu verbessern will der LPV Altötting an unterschiedlichen Gebieten im Landkreis die Bestände der Feldlerche kartieren und aus den Ergebnissen Maßnahmen ableiten. Diese werden dann auf einem Modellbetrieb erprobt. Die Ergebnisse und Erfahrungen werden in einem Informationsblatt zusammengestellt und den landwirtschaftlichen Betrieben zur Verfügung gestellt. Weiterhin will der LPV Altötting die „Altöttinger Lerche“, eine Semmel als regionales Wertschöpfungsprojekt, initiieren. Dabei soll aus regional und feldlerchenfreundlich gewachsenem Getreide von Bäckern die „Altöttinger Lerche“ gebacken werden. Damit sollen Naturschutzmaßnahmen noch mehr Akzeptanz finden. Das Projekt soll mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit begleitet werden. 

Projektstandort:
Landkreis Altötting
Kampagnenjahr:
2019
Tipp:

Besonders gut kann man Feldlerchen im Frühjahr beim Singflug beobachten, wenn die Männchen ihr Revier markieren. Der tirilierende Ruf der Lerche in Verbindung mit dem Singflug ist unverkennbar und auch für den Laien leicht zu identifizieren. Klassische Lerchenreviere sind offene, wenig baum- und Strauchreiche Kulturlandschaften, wo sich Äcker und Wiesen abwechseln. Schon ab Mitte März ist der ist der unverkennbare Gesang der Lerche zu hören.

Kontakt

Landschaftspflegeverband Altötting e.V.

Bahnhofstr. 13

84503 Altötting

Tel.: 08671 / 502-702

klett@lpv-altoetting.de