Deutscher Verband für Landschaftspflege - DVL e.V.
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Frühjahrsmüde oder „bleamewuid“?

Frühjahrsblüher im Fokus der Artenschutzkampagne Bayerns UrEinwohner im Landkreis Ebersberg

13. März 2014

Ansbach, Ebersberg 13.03.2014. Himmeschlüssl, Hemadstanzl, Adam und Eva - das sind alte bayrische Namen für Schlüsselblume, Buschwindröschen und Lungenkraut. Der Landschaftspflegeverband Ebersberg startet seine Kampagne „bleamewuid“ für die Frühjahrsblüher und schickt die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis auf die Suche nach den Frühjahrsjuwelen. In den nächsten Wochen sollen durch Aufrufe zur Meldung von Fundorten, Bilderwettbewerb, Geocaching und Exkursionen Begeisterung für die ersten Blüten des Jahres wecken und neue Informationen zu den Wuchsstandorten gewonnen werden.

Frühjahrsblüher wecken Emotionen: mit ihrem Erscheinen ist der Winter vorbei und Licht und Wärme kehren zurück. Doch trotz der Wertschätzung und Freude an ihnen, sind viele der Frühblüher heute gefährdet. Sie wachsen hauptsächlich in Wäldern, Waldrändern und angrenzenden Wiesen und benötigen Platz und Licht zum Wachsen. Die meisten Frühjahrspflanzen sind Geophyten, sie überdauern unterirdisch als Zwiebel und nutzen das Licht und die Wärme am Boden bevor die Bäume austreiben. Der Landschaftspflegeverband Ebersberg setzt sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt im Landkreis ein und initiiert gezielte Maßnahmen zur Pflege von Lebensräumen zum Schutz der Arten.

Am 14.3. verteilt der Landschaftspflegeverband Ebersberg von 13-14 Uhr Frühlingsgrüße in der Altstadtpassage. Kontakt Josef Rüegg, Tel. 08092/823-216

Informationen zum Projekt „bleamewuid“ in Ebersberg: http://www.lpvebersberg.de und www.facebook.com/bleamewuid.

Hintergrund

Bayerns UrEinwohner sind ausgewählte heimische Tiere und Pflanzen. Viele davon sind gefährdet und müssen in ihren Lebensräumen geschützt werden. Die bayerischen Landschaftspflegeverbände engagieren sich für den Schutz der biologischen Vielfalt und unterstützen den Freistaat bei der Erfüllung seiner Naturschutzaufgaben.

Auch auf Facebook unter https://www.facebook.com/bayernsureinwohner